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09.03.2009

mass customization


im zuge des seminares digitale methoden 3 wurde ein parametrisiertes 3d-modell entworfen und
ein 1:1 mockup mit der cnc fräse gebaut. in zusammenarbeit mit joachim maier und ingo merkus.
die vorgegebenen parameter:
xps-plattengröße von 600x1200x50mm, die verwendung von mindestens viereckigen planaren
platten (stellte sich als schwierigkeit heraus, da man nach wenigen platten nicht mehr zusammen-
kommt. die einfache lösung für dieses problem wäre eine triangulation der flächen gewesen)
wir haben festgestellt, dass man mit planaren fräsflächen nicht weit kommt (kreativitätsverlust).
deshalb entschieden wir uns für ein nonplanar-fräsflächen-konstruktionsverfahren.
das modell wurde in der kronesschule gefräst; montage in der inffeldgasse.

parametric design besteht aus der festlegung von funktion, maßstäblichkeit, material und konstruktion,
wobei geometrische regeln und details parametrisiert werden. die geometrie wird in ein digitales
modell übersetzt, aus dem maschinengerechte einzelteile generiert werden.
mass customization ist ein oxymoron und setzt sich aus zwei, sich widersprechenden begriffen
mass production und customization zusammen. die innovation besteht in der integration des kunden,
der bereits in die entwicklung einer noch zu erstellenden leistung miteinbezogen wird.
verschiedene konfiguratoren und designtools ermöglichen es online auf dieses angebot zuzugreifen.
im gegensatz zur variantenfertigung, wo eine bestimmte anzahl von varianten produziert wird, aus
welcher sich der kunde seine passende auswählt, wird so das produkt vom kunden konfiguriert und
individuell gefertigt. aus kostengründen war die formensprache der architektur auf relativ einfache
geometrien und die wiederholung von massengefertigten komponenten reduziert.
in der computergestützten fertigung ist es heute nahezu egal, ob eine cnc-fräse tausend identische
teile oder tausend unikate herstellt.


die galerie enthält bilder der modellbildung, varianten und fotos vom fertigen objekt.
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14.10.2008

MACROSIT


MACROSIT entstand 2005 im rahmen des uni projektes "experimenteller hochbau" in zusammenarbeit
mit thomas kotnik. vorgegeben waren lediglich das material holz und das thema PARASIT.
nach parasitärer recherche wählten wir den BANDWURM als unsere inspirationsquelle aus.
dabei untersuchten wir auch verschiedenste holzstrukturen im mikro- und makrobereich, woraus sich auch der
name des projektes ergab. als geometrische grundform wurde aus stabilitäts- und flexibilitätsgründen
das HEXAGON gewählt.
aus 504 zugeschnittenen holzteilen (ca. 150x30x4mm) bauten wir 84 dieser dreidimensionalen sechsecke.
um identische elemente erzeugen zu können, haben wir eine form (pizzakarton) mit spachtelmasse
ausgegossen, die uns als schablone diente.
in weiterer folge bildeten wir zwei elemente aus diesen hexagons. den ring (6x6) und die kugel (8x6).
dadurch ist beim abwechselnden aneinanderfügen dieser teile die gewünschte dynamik einer geschwungenen
form möglich. die elemente wurden durch kabelbinder miteinander verbunden.
als ort entschieden wir uns an den am stärksten frequentierten punkt der tugraz. der kaffeeautomat.

die galerie enthält bilder der recherche, ein making of, fotos vom fertigen objekt und
einige dabei entstandene visualisierungen.

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16.07.2008

skulpturen



hier finden sich einge skulpturen die ich in den letzten zehn jahren in meiner kellerwerkstatt in klagenfurt gebaut habe.
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